z 386 stránek
Titel
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Vorrede
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- s. 24: … dem Konvent das. u. Herrn Joh., Pf. v. Manow (Mohnau, Kr. Schweidnitz), Prokurator des gen. Kl., zu Händen der Abtissin u. des…
- s. 78: … Pritticz (Prittwitz), Stephan v. Lagow, Czach(arias) 1) v. Gogelow (Goglau, Kr. Schweidnitz), Nik. v. Syffridiuilla (Seifersdorf), Henczco v. Swarczhorn (Schwarzenhorn) u. Luth(co…
- s. 115: … Da der damalige Klosterprokurator Joh. mehrfach als Pf. v. Groß-Mohnau, Kr. Schweidnitz, bezeugt st (cf. Regg. 6154 u. 6224) u. stets als…
- s. 144: … (wohl verschrieben für Ryme), Peczeo Wassirrabe, Nik. v. Bougindorf (Bögendorf, Kr. Schweidnitz) u. Tammo Schellindorf, hzgl. Proto- notar, Ausf. dieses. — Bresl.…
- s. 146: … d. Geschl. d. Edlen v. Fullenstein)3), Mertin v. Swenkenuelt (Schwengfeld, Kr. Schweidnitz), Tilke Cyras 4) Kiczolt v. Hoeberch (Hoberg), Hanco Logow (Logau)…
- s. 158: … der Kreuztrüger zu St. Matthias), Pfarrer Nikolaus v. Crisow (Kreisau, Kr. Schweidnitz), Pfarrer Johann v. Vulbruk (Faulbriick) u. Johann, Schulze das., u.…
- s. 170: … Hufen zu den angegebenen Bedingungen. Z.: Peter v. Domancz4) (Domanze, Kr. Schweidnitz) etc. — Aus dem i. d. Hof- u. Staatsbibliothek i.…
- s. 171: … Getreuer, der gestrenge Mann Peter gen. v. Manow (Groß Mohnau, Kr. Schweidnitz) i. seinem u. seiner Erben u. Nachfolger Namen freiwillig, gesund…
- s. 172: … Notar Sydilmann, Sohne des weil. Hermann gen. v. Puschcow (Puschkau, Kr. Schweidnitz), Bresl. Diözese ausgestellten und unterschriebenen 3 Notariatsinstrumente: 1). v. 2.…
- s. 252: … Wassirrabe (Wasserrabe), Sandco u. Tiras, Gebr. gen. v. Grunow (Grunau, Kr. Schweidnitz), Henczlin v. Ribnicz (Reibnitz) u. Kunczlin, hzgl. Protonotar. — Bresl.…
- s. 311: … Kreidelwitz. Crik s. Reideburg. Crishanowicz s. Krischanowitz. Crisow s. Kreisau, Kr. Schweidnitz. Cristan, Abt v. Heinrichau 6407. d. Fleischer, Bresl. Bgr 6201.…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.30 Regesten zur schlesischen Geschichte 1338-1342, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad; Randt, Erich
Rok vydání:
1930
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
384
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorrede
- 1: Edition
- 300: Register
Strana 146
146
1341. o. T.
o. T. Breslau. Das kgl. Amt verreicht 4 Hufen u. einen Wald zu Meysendorff (Mecsendorf,
Kr. Neumarkt) zu Erbrecht 1). — Bresl. Stadtarch. Hs C 21 (Verzeichnis der Ritter- u. anderer
Dienste i. Bresl. Fürstentum, Neumarkter u. Namslauer Weichbild 1548), Neumarkter Weich-
6529
bild, fol. 6.
O. T. In dem hzgl. Vorwerk Czolag (Zirlau b. Schweidnitz?). Bolko (II.)2), Hzg v. Schles.,
Herr v. Fürstenberg u. zu Schweidnitz, bek., daß er in Ansehung der treuen Dienste seiner
getreuen Bürger, Ratmannen u. Gemeinde czu der Swidnicz (Schweidnitz) der Stadt Schw. folgende
Rechte verliehen hat: Stirbt von einem Ehepaar der Ehemann im ersten Jahr der Ehe, so soll
die Morgengabe, die er seiner Frau im Ehevertrag ausgesetzt hat, halb der Fran folgen; leben
sie aber über ein Jahr mit einander, so wird ihr Gut gemeinsames Gut. Wird die Ehefrau im ersten
Ehejahre schwanger u. das Kind lebend geboren u. kann sie das bezeugen „selp dritte“, so
besitzt die Frau 1/3 u. das Kind 2/8 des Gutes. Stirbt aber das Kind vor der Geburt, so fällt
das Gut des Kindes wieder an den Stamm, von dem es gekommen ist. Wenn aber die Ehefrau
im ersten Ehejahre stirbt, so fällt das Gut, das sie dem Manne mitgebracht hat, an ihre nächsten
Verwandten (vrûnt) zurück, außer wenn es erwiesener Maßen durch Unglück verloren ging.
Zu seinen Lebzeiten soll der Ehemann Herr über sein Gut sein (sines gutes gewaldik sin) ohne
Hinderung durch Weib oder Kind, u. vor gehegtem Ding soll er sein Gut u. sein Erbe geben
dürfen, wem er will. Was der Ehefrau durch Tod als Erbschaft zufällt, damit kann sie tun
u. lassen, was sie will; verzichtet sie aber darauf zugunsten ihres Mannes (das sie es uf gibt
irem manne), so wird es gemeinsames Gut (ein gut). Erbgut zu Händen der Ehefrau soll an
deren nächste Verwandten weiter vererben, u. ebenso soll es mit solchem Erbgut des Mannes
sein. Eine unverheiratete (unbestat) Tochter, die „in dem erbe siczet“, soll nicht mit einer ver-
heirateten (betegewand) Schwester, die ausgestattet ist (die us gesaczt ist), teilen; fällt ihr aber
durch Tod Erbe oder Gut zu, so soll sie es mit der Schwester teilen; doch soll sie [die Schwester
nachweisen, was sie nach Gewissen erhalten hat (si sol aber in legin, das si mit der gewizzen
uf gehaben hat). In gleicher Weise soll der Sohn nach des Vaters Tode Erbteil nehmen; er
soll gewissenhaft nachweisen, was er vorher empfangen hat. Jeder Mann, der ein Vermächtnis
zur Abhaltung von Seelenmessen nach seinem Tode macht (der sin selgerete spart uber das
betbret), mag dazu, wenn er will, den 10. Teil seines Gutes testamentarisch bestimmen; die
Frau aber darf hierfür ohne Erlaubnis ihres Mannes nicht mehr vermachen als ihre Kleider u. ihr
„Gebende“ (Kopfputz). Verwaisen die Kinder durch den Tod des Vaters, so sollen die derzeitigen
Schweidnitzer Ratmannen dafür sorgen, daß die Kinder einen solchen Vormund erhalten, daß
sie nicht zu Schaden kommen (vorterbin), ohne Widerrede ihrer Verwandten. Z.: die hzgl. Ge-
treuen Kekil v. Cirnen (Tschirn), Albrecht v. Krenwicz (Kranowitz, Kr. Ratibor — a. d. Geschl.
d. Edlen v. Fullenstein)3), Mertin v. Swenkenuelt (Schwengfeld, Kr. Schweidnitz), Tilke Cyras 4)
Kiczolt v. Hoeberch (Hoberg), Hanco Logow (Logau) u. Jakob, hzgl. Hofschreiber. — Schweid-
nitzer Ratsarchiv, Urk. Nr. 61. Orig. Perg., an dem das große Fußsiegel Bolkos II. (s. Anmerk.
zur Urk. v. 3. Mai 1341, s. w. unten das.) hängt. Auf der Rückseite der noch aus dem 14. Jahrh.
stammende Vermerk: "Das sagt awss von morgengaben vnd anfall von eldern der kinder vnd
ander stücke frawen vnde mahn betreffende in elichem stande“, sowie zwei spätere Vermerke:
„Istud est priuilegium iuris ciuitatis". Abschr. ebenda i. Privilegienbuch (Nr. 67) des 14. Jahrh.,
1) Diese sonst nicht bekannte Urk. fehlt auch bei Froben II, 162 (Grundbuch über die Landbücher des
Fürstent. Breslau, Bresl. Staatsarch. Rep. 16, Obergerichtsbuch Nr. 238). Nach dem oben zitierten Verzeichnis
der Dienste usw. hatte i. J. 1548 Abraham Peszkhe diesen Besitz. Die Eintragung lautet: „. . . doselbs hellt
er vier Hueben vnnd ein Walldt zu Erbrecht. Ist allso vom Khu. Ambt vor alders gereicht cum potestate
vendendi, alienandi u. seint kheine Dienste vorbehallden noch erlassen des dato 1341 Jor. Die jungern Reichungen
2) Grotefend, Stammt. der schles. Fürsten IV, 9.
seint desselbigen Lants u. referiren sich auf die alden.“
3) Vgl. Regg. 5423 u. 5795.
4) S. Reg. 5371.