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Vorrede
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- s. 132: … Herr v. Steinau2), bek., daß er zu seinem Seelenheil dem Kloster Leubus für dessen langjährige ge- treue Dienste seine hzgl. Zinse u.…
- s. 190: … (Tschirn), Ritter, bek., daß er verpflichtet ist, dem Abt u. Kloster Leubus jährl. von seinem Allod Ingrami uilla (Ingrams- dorf b. Schweidnitz)…
- s. 236: … ein Zeitgenosse (nach Klapper war der Urheber dieser Sammlung das Kloster Leubus) es fertig gebracht hat, alle diese Urkunden, oft ganz diskreten…
- s. 237: … O. T. o. O. Den Abt Jo. (Johann II.?) des Klosters Leubus bittet der Kleriker C. um Aufnahme in das Kloster wegen…
- s. 237: … (31). o. J. o. T. o. O. Johannes, Abt des Klosters Leubus Zisterzienser-Ordens, erwidert dem Herrn C., Kleriker von T., wie schwer…
- s. 246: … 4 gen. Schiedsrichter erklären nunmehr, daß Abt u. Konvent des Klosters Leubus aus freiem Willen u. Entgegenkommen den Brüdern Heinrich v. Tincz…
- s. 246: … für (in conceptu) seine Mitschiedsrichter. — Bresl. Staatsarch. Rep. 91 Kloster Leubus Urk. Nr. 286. Orig. Perg. mit dem an Pergament- streifen…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.30 Regesten zur schlesischen Geschichte 1338-1342, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad; Randt, Erich
Rok vydání:
1930
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
384
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorrede
- 1: Edition
- 300: Register
Strana 246
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1342. Juni.
hierauf das Dorf der Frau Enyda, sowie dem Herrn Jüngling v. Cirna (Tschirn) zu Händen
der Frau Enyda zu dem in seinem Lande gültigen Leibgedingsrecht für Zeit ihres Lebens zum
ruhigen Besitz. Z.: Die hzgl. Getreuen u. Ritter Ulrich u. Reynczco Gebr. gen. Schof, Peter
der Böhme (Boemus), Heinr. v. Swin (Schweinichen) u. Jungeling [v. Czirn] 1), ferner Peczco Eyke,
hzgl. Hofrichter, u. Kunczlin, hzgl. Protonotar. — Bresl. Staatsarch. Rep. 83 Kl. Grüssau Nr. 76.
Orig. Perg. m. d. an grünroten Seidenschnüren hängenden hzgl. Fußsiegel. Abschrift des 14. Jahrh.
im Kopialbuch des Kl. Grüssau (Bresl. Staatsarch. Rep. 135 D 176), fol. 51. Nicht fehlerfreier
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Abdruck bei Ludewig, Reliquiae manuscriptorum etc., Tom. VI (1724) pag. 477 f.
Juni 14 (XIIII. die mens. Junii fer. VI in festo b. Anthonii conf.)2). [Steinau] (act.). Die Rat-
mannen der Stadt Stynauia (Steinau a. O.) bek., daß Herr Johannes, Abt zu Lubens (Leubus), u. der
Klosterkonvent daselbst zusammen mit Herrn Heinrich v. Tinez (Tinz, Kr. Liegnitz) u. dessen Bruder
Otto Packusch in ihrem Streit über gewisse Grenzen zwischen den Dörfern Boraschin (Borschen,
Kr. Steinau) und Tarchenstorf (Tarxdorf, Kr. Steinau) zu Schiedsrichtern Herrn Heinrich Predil und
Herrn Otto Thadir, sowie den Steinauer Bürger Heinrich Tabernator (Schenk) mit Heinrich gen.
v. Lubens3) gewählt hatten, welche 4 Schiedsrichter vor den Steinauer Ratmannen den Streit
dahin entschieden zu haben erklärten, daß die gen. Grenzen bleiben sollten, wie sie seit altersher
gewesen sind. Die Steinauer Ratmannen u. die 4 gen. Schiedsrichter erklären nunmehr, daß Abt
u. Konvent des Klosters Leubus aus freiem Willen u. Entgegenkommen den Brüdern Heinrich
v. Tincz u. Otto Packusch einen gewissen Teil des zwischen den gen. Dörfern gelegenen Erb-
gutes (hereditatis) u. zwar zwischen dem hohen Ufer [der Oder?] (littus altum) nach Boraschin
hin und dem neuen Graben nach Tarchenstorf zu, für deren Lebenszeit mit allen Früchten u.
Nutzungen desselben an Gras u. Holz (tam in graminibus quam in lignis) zu ihrem freien Gebrauch
übertragen haben. Stirbt einer der Brüder, so soll der Uberlebende das gen. Erbgut bis zu
seinem Tode besitzen. In keiner Weise darf es dem Kloster entfremdet werden, u. wollen die
Brüder sich in ihren Gütern auseinandersetzen, so behält das gen. Erbgut der, zu dessen Anteil
es dann kommt. An der bei diesem Erbgut gelegenen Fischerei, die auf ewig dem Kloster
gehört, sollen die beiden Brüder indessen keinen Anteil haben. Nach dem Tode der Brüder
aber soll das ganze Stück dieses Erbes, das „eyn bodym des erbis“ genannt wird, an das Kloster
fallen. Z.: Peter Vrowentrut, Bürgermeister, und die Ratmannen Conrad Prutenus, Peter
Wilhelm u. Johann Jone, sowie Heinrich v. Lubens für (in conceptu) seine Mitschiedsrichter. —
Bresl. Staatsarch. Rep. 91 Kloster Leubus Urk. Nr. 286. Orig. Perg. mit dem an Pergament-
streifen hängenden Steinauer Stadtsiegel: her. r. im runden gegitterten Siegelfelde der halbe
schles. Adler mit Halbmond, her. l. eine Zinnenmauer mit darauf stehendem spitzbedachten Turm
u. einem daneben stehenden gotischen Portal. Umschrift: „† SIGILLVM [BUR GENSIV D'
STINAVIA. “ 4). Aut der Rückseite der Urkunde der noch aus dem 14. Jahrh. stammende Vermerk:
1) Vgl. 1342 Juni 2 (Reg. 6841).
2) Nach Grotefend, Taschenbuch der Zeitrechnung, V. Aufl. 1922, fällt
3) Der Name ist im Text Lub geschrieben, was mit
d. Tag d. heil. Anthonius v. Padua auf den 13. Juni.
Luben, bzw. Lubin aufzulösen wäre. Indessen steht in der Gegenurkunde des Abtes v. Leubus vom 19. VI. 1342,
(Reg. 6858), deutlich Henricus de Lubens geschrieben, was als Leubus gedeutet werden muß, falls nicht ein Schreib-
fehler anzunehmen ist. In diesem Falle wäre Luben mit Lüben zu erklären. 4) Nach H. Schubert, Urkundliche
Geschichte der Stadt Steinau a. O. (Bresl. 1885), S. 12 ist das oben beschriebene Siegel ein neues Steinauer
Stadtsiegel. Diese irrige Angabe beruht auf Saurma (Wappenbuch der Schles. Städte .., Berlin 1870, S. 321),
der auf Tafel IX Nr. 121 dieses Siegel abbildet. Indessen war dasselbe nachweislich bereits i. J. 1310 im Gebrauch,
u. Sauerma hat das von ihm als ältestes Steinauer Stadtsiegel beschriebene Siegelfragment v. J. 1310 offenbar
mit dem ältesten Glogauer Stadtsiegel verwechselt (vgl. Schles. Reg. Nr. 3150 u. Otto Hupp, Wappen u. Siegel
der Deutschen Städte. Heft 2, S. 68). Die Abbildung des Steinauer Stadtsiegels v. J. 1342 bei Saurma a. a. O.
Tafel IX Nr. 121 ist im wesentlichen zutreffend. — Uber das heutige Steinauer Stadtwappen vgl. "Deutsche
Ortswappen" Neue Reihe, Heft 2 (Zeichnungen u. Text von Otto Hupp; hrg. von der Kaffee-Handels-Aktien-
gesellschaft Bremen 1928), Provinz Schlesien, Nr. 44: „In Gold nebeneinander der halbe schwarze schlesische