z 386 stránek
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Vorrede
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- s. 132: … Herr v. Steinau2), bek., daß er zu seinem Seelenheil dem Kloster Leubus für dessen langjährige ge- treue Dienste seine hzgl. Zinse u.…
- s. 190: … (Tschirn), Ritter, bek., daß er verpflichtet ist, dem Abt u. Kloster Leubus jährl. von seinem Allod Ingrami uilla (Ingrams- dorf b. Schweidnitz)…
- s. 236: … ein Zeitgenosse (nach Klapper war der Urheber dieser Sammlung das Kloster Leubus) es fertig gebracht hat, alle diese Urkunden, oft ganz diskreten…
- s. 237: … O. T. o. O. Den Abt Jo. (Johann II.?) des Klosters Leubus bittet der Kleriker C. um Aufnahme in das Kloster wegen…
- s. 237: … (31). o. J. o. T. o. O. Johannes, Abt des Klosters Leubus Zisterzienser-Ordens, erwidert dem Herrn C., Kleriker von T., wie schwer…
- s. 246: … 4 gen. Schiedsrichter erklären nunmehr, daß Abt u. Konvent des Klosters Leubus aus freiem Willen u. Entgegenkommen den Brüdern Heinrich v. Tincz…
- s. 246: … für (in conceptu) seine Mitschiedsrichter. — Bresl. Staatsarch. Rep. 91 Kloster Leubus Urk. Nr. 286. Orig. Perg. mit dem an Pergament- streifen…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.30 Regesten zur schlesischen Geschichte 1338-1342, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad; Randt, Erich
Rok vydání:
1930
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
384
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorrede
- 1: Edition
- 300: Register
Strana 237
o. J. o. T. o.O. — O. J. Nov. 1. 1342. Mai.
237
o. J. O. T. o. O. Bei dem Bresl. Bischof beklagen sich der Propst C., der Archidiakon D.
und das ganze Bresl. Domkapitel über das unerhörte Verhalten des Dechanten B.1), der gegen
sie mit scharfen kirchlichen Zensuren vorginge, den Dom mit dem Interdikt belegt und einzelne
Domherren von der Kapitelsgemeinschaft und den täglichen Distributionen ausgeschlossen hätte.
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Die Aufhebung des Interdikts wird gefordert (27).
o. J. o. T. o. O. P., Bischof von Breslau, verweist seinem Bresl. Domdechanten B. auf die
Klagen des Propstes C., des Archidiakons D. und des ganzen Bresl. Domkapitels sein Verhalten
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und empfiehlt ihm Mäßigung, bis er selbst zur Untersuchung komme (28).
o. J. o. T. o. O. Bei P., Bischof von Breslau, verklagen B., Propst und Dechant, C., Archi-
diakon und das ganze Bresl. Domkapitel den Bresl. Domkantor D.2) wegen völliger Vernach-
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lässigung seiner Pflichten unter Aufführung im einzelnen (29).
o. J. o. T. o. O. P., Bischof von Breslau, ermahnt den Bresl. Domkantor auf die Beschwerde
seiner Mitkanoniker, des Propstes B., des Dechanten und des ganzen Kapitels, seinen Pflichten
der Domkantorei gewissenhaft nachzukommen, sonst müsse er ihm einen geeigneten Succentor
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zur Seite setzen (30).
o. J. O. T. o. O. Den Abt Jo. (Johann II.?) des Klosters Leubus bittet der Kleriker C. um
Aufnahme in das Kloster wegen seiner Begeisterung für den Zisterzienserorden von Jugend
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auf (31).
o. J. o. T. o. O. Johannes, Abt des Klosters Leubus Zisterzienser-Ordens, erwidert dem
Herrn C., Kleriker von T., wie schwer die Regeln des h. Bernhard zu beobachten wären. Wenn
es ihm jedoch Ernst mit seiner Absicht wäre, und er bei seinem Vorhaben verbleiben wolle, solle er
sich nach Monatsfrist mit dem mönchischen Apparat im Kloster zur Aufnahme einfinden (32). 6819
o. J. o. T. o. O. B(odzanta), Bischof von Krakau (1348—1366), bittet den Bischof P. von
Breslau, da er am 1. Okt. infolge eines Gelübdes zu den Füßen der Apostel Peter und Paul
nach der Stadt (Rom) wallfahren will, ihn in seinen bischöflichen Amtsverrichtungen zu ver-
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treten (35).
o. J. o. T. o. O. P., Bischof von Breslau, antwortet dem B(odzanta), Bischof von Krakau,
daß er ihm zu Gefallen ihn auf 1/2 Jahr, falls sich seine Anwesenheit in Rom bei den Schwellen
der Heiligen nicht länger ausdehne, vertreten will, aber auf keinen Fall länger, da ihn die Last
der eigenen Geschäfte, körperliche Kränklichkeit und greise Hinfälligkeit bedrücken3) (36).
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o. J. Nov. 1 (kal. Nov. pont. n. a. sexto). Avignon (gesch. u. geg.). Papst Gregor (XI.?)
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gewährt dem Zisterzienserorden Abgabenfreiheit vom Neubruchzehnten 4) (42).
Mai 18 (XV. kal. Junii, anno primo). Avignon (dat.). Papst Clemens VI. befiehlt den
(nicht gen.) Bischöfen von Breslau u. Posen u. dem Domdechanten zu Prag, die gegen den Mark-
grafen Ludwig (d. Jüngeren) von Brandenburg gerichteten Klagen des Bischofs und Domkapitels
1) Einen Bresl. Dompropst mit dem Anfangsbuchstaben C, einen Archidiakon D. einen Dechanten B. hat
es in jener Zeit nicht gegeben, vgl. Härtel, Die Prälaten des Bresl. Domstiftes i. d. Zeitschr. d. Ver. f. Gesch.
Schles. Bd. 24 (1890), S. 280 ff. 2) Einen Bresl. Domdechanten mit dem Anfangsbuchstaben D. hat es damals
3) So schr die beiden letzten Urkunden den Eindruck der Echtheit machen,
nicht gegeben, siehe Anm. 1.
möchte doch darauf hingewiesen werden, daß, wenn der Krakauer Bischof Bodzanta (1348—1366) in Betracht
kommt und wir selbst 1366 als das in Frage kommende Jahr annehmen, Bischof Preczlaw damals erst in der
4) Der
Mitte der fünfziger Jahre stand, also unmöglich von seiner Greisenschwäche hat sprechen können.
Ausstellungsort Avignon, der allerdings dem Formelsammler damals bei Papsturkunden nur zu leicht in die
Feder kommen konnte, läßt annehmen, daß Papst Gregor XI. der Aussteller gewesen ist, dann wäre die Datierung
allerdings 1376 Nov. 1. Eher dürfte aber Papst Gregor IX. (1227—1241) in Betracht kommen. Vgl. den Nachtrag.