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Vorrede
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- s. 126: … Propst v. Vyšehrad (b. Prag), Kanzler u. oberster Marschall des Königreichs Böhmen, bek., daß er zu seines Geschlechts Seelenheil mit Zustimmung seines…
- s. 147: … Bauergüter) auszusetzen, wobei er für sich und seine Nachkommen im Königreich Böhmen auf alles Recht, alle Gerichtsbarkeit und Nutzung verzichtet; außerdem erhält…
- s. 176: … i. Italien zwischen Peter v. Rosenberg 1), oberstem Kämmerer des Königreichs Böhmen, u. Herzog Bolko v. Troppan2) wegen des Vorrangs u. der…
- s. 192: … eidlich verpflichtet hat u. wozu auch alle seine Nachfolger im Königreich Böhmen verpflichtet sein sollen —, unter seinem Eide ratifiziert u. bestätigt…
- s. 194: … u. Markgrafen v. Mähren, u. dessen Erben und Nachfolgern im Königreich Böhmen auf mündlichen Befehl des gen. Königs gelobt hat, nach des…
- s. 194: … falls derselbe nicht mehr existiere, dessen Erben und Nachfolger am Königreich Böhmen für ihre natürlichen und rechtmäßigen Erbherren anzusehen und ihnen dann…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.30 Regesten zur schlesischen Geschichte 1338-1342, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad; Randt, Erich
Rok vydání:
1930
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
384
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorrede
- 1: Edition
- 300: Register
Strana 194
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1341. September, Oktober.
Verwandten (consanguineo) Markgraf Karl v. Mähren kraft dessen Erstgeburtsrechts, dessen
Erben und Nachfolgern auf den Todesfall des Königs Joh. v. B. gelobt hat, sie als seine natür-
lichen Erbherren anzusehen und ihnen den üblichen Huldigungseid zu leisten. o. Z. — A. e. v.
dem ehemals im Wiener, jetzt i. Prager Landesarch. befindl. Or.-Perg. Nr. 223 mit dem Sekretsiegel
des Ausst. (um den Adlerschild die Umschrift: & SECRETUM BOLESLAI -DUCIS MASOVI
genommenen Abschr. i. Mährischen Landesarch. abgedr. i. Cod. dipl. et epist. Morav. VII, 256, wo auch
frühere Abdrucke angegeben sind, vgl. auch Emler, Reg. Boh. et Mor. IV, 405 Nr. 1013. 6680
Okt. 1 (sec. fer. prox. p. f. s. Mich.). Posen (dat. Poznow). Bolezlaus, Herzog v. Schlesien
und Herr zu Liegnitz, bek. für sich und seine Erben, daß er seinem Schwager (!) 1) Karl, Erst-
geborenen des Königs v. Böhmen u. Markgrafen v. Mähren, u. dessen Erben und Nachfolgern
im Königreich Böhmen auf mündlichen Befehl des gen. Königs gelobt hat, nach des letzteren Tode
ihn (Karl) und keinen andern kraft des Erstgeburtsrechtes und falls derselbe nicht mehr existiere,
dessen Erben und Nachfolger am Königreich Böhmen für ihre natürlichen und rechtmäßigen
Erbherren anzusehen und ihnen dann den üblichen Treueid zu leisten. o. Z. — A. d. Or.-Perg.,
an dem das große Reitersiegel des Ausst. mit Helmrücksiegel hängt, ehemals i. Wiener, jetzt
i. Prager Landesarch. Nr. 224, abgedr. b. Grünhagen u. Markgraf, Schlesiens Lehns- u. Besitzurk. I,
316/317 nebst Siegelbeschreibung2); ältere Abdrucke u. a. b. Lünig, Reichsarch. Pars spec.
Cont. I, Forts. 1, 297; Sommersberg, Script. Rer. Siles. I, 903 u. Cod. dipl. et epist. Morav.
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VII, 257.
Okt. 1 (fer. 2 p. f. Mich.). o. O. Sukzessionsvergleich zwischen K. Joh. v. Böhmen u.
seinem Sohne Markgraf Karl v. Mähren an einem, dann Herzog Johann v. Schlesien, Herrn zu
Steinau, am andern Teile. — Nur diese Uberschrift b. Joh. Chr. Lünig, Cod. Germ. Dipl. I
(1732), Sp. 1039/1040, denn der darunter folgende Urkundenabdr. trägt die Datierung: Actum
et datum Pragae a. d. MCCCXXX septimo die Junii, ist aber nach der Hdschr. 28 des Bresl.
Stadtarch, unter dem 7. Juni 1335 b. Grünhagen n. Markgraf, Schlesiens Lehns- u. Besitzurkunden I
(1881), S. 136 ff. abgedr., während er in Wahrheit z. J. 1339 Juni 7 gehört; vgl. darüber Reg. 5462
u. Reg. 6278, desgl. Zeitschr. d. Ver. für Gesch. Schlesiens Bd. 19 (1885), S. 307 ff. Siehe auch
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unten die Urk. v. 2. Okt. 1341, Reg. 6685.
Okt. 1 (kal. Okt.). Neisse. Vor Heinr. v. Baruth, Propst, u. Apeczco, Breslauer Scholastikus,
geistlichen Administratoren des z. Z. erledigten Bresl. Bistums, schließen Mag. Konrad v. Lem-
berg (Löwenberg), Advokat des Bresl. Konsistoriums, als Prokurator des Komturs u. der Johanniter-
kommende in Stregun (Striegau) und Herr Walther, Rektor der Kapelle der Aussätzigen daselbst,
die durch die Ratmannen u. Bürger gestiftet war3), einen Vertrag, nach dem der Striegauer
Bürgerschaft das Patronats- u. Präsentationsrecht des Rektors zusteht. Der Rektor muß im
Hospital täglich Messe lesen; von dem Einkommen aber — auch Legaten u. Stiftungen —, soweit
dies von Parochianen der Pfarrkirche entrichtet wird, erhalten die Johanniter ein Drittel4).
Z.: Herr Peter, Pfarrer v. Crelcov (Krelkau b. Münsterberg), Mag. Joh. v. Grudencz (Graudenz),
Johann Guntheri v. Nysa (Neisse), Heinrich Henrici, Laurentius Sobeslai v. Breslau, öffentl.
Notare, u. a. Ausgefertigt durch den kaiserl. öffentlichen Notar Johann, Sohn des weil. Günther
v. Neisse, Kleriker der Bresl. Diözese, u. mit dessen Notariatszeichen beglaubigt. — Orig. Perg.,
dessen Besieglung jetzt fehlt, i. Prager Großprioratsarch. Kommende Striegau Nr. 21, moderne
1) „sororius“, richtiger Sohn seines Schwagers. K. Joh. v. Böhmen u. Hzg Boleslaw III. v. Liegnitz hatten
2) Die
die Schwestern Elisabeth u. Margarethe, Töchter des K. Wenzel II. v. Böhmen, zu Gemahlinnen.
dort gegebene Siegelbeschreibung ist insofern nicht ganz zutreffend, als dem Siegel des Herzogs Boleslaus (III.)
v. Liegnitz-Brieg das Rücksiegel in Wahrheit fehlt und das statt desselben 4 Kerbschnitte hat. 3) Erste bekannte
4) Die Johanniter waren
Erwähnung 1327 März 31; s. Reg. 4632 u. Neuling, Schlesiens Kirchorte, S. 315.
im Besitze der Pfarrkirche; s. Zeitschr. d Ver. f. Gesch. Schles., Bd. 3, S. 216 u. Filla, Chronik der Stadt
Striegau, S. 65.