z 386 stránek
Titel
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Vorrede
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Edition
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- s. 126: … Propst v. Vyšehrad (b. Prag), Kanzler u. oberster Marschall des Königreichs Böhmen, bek., daß er zu seines Geschlechts Seelenheil mit Zustimmung seines…
- s. 147: … Bauergüter) auszusetzen, wobei er für sich und seine Nachkommen im Königreich Böhmen auf alles Recht, alle Gerichtsbarkeit und Nutzung verzichtet; außerdem erhält…
- s. 176: … i. Italien zwischen Peter v. Rosenberg 1), oberstem Kämmerer des Königreichs Böhmen, u. Herzog Bolko v. Troppan2) wegen des Vorrangs u. der…
- s. 192: … eidlich verpflichtet hat u. wozu auch alle seine Nachfolger im Königreich Böhmen verpflichtet sein sollen —, unter seinem Eide ratifiziert u. bestätigt…
- s. 194: … u. Markgrafen v. Mähren, u. dessen Erben und Nachfolgern im Königreich Böhmen auf mündlichen Befehl des gen. Königs gelobt hat, nach des…
- s. 194: … falls derselbe nicht mehr existiere, dessen Erben und Nachfolger am Königreich Böhmen für ihre natürlichen und rechtmäßigen Erbherren anzusehen und ihnen dann…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.30 Regesten zur schlesischen Geschichte 1338-1342, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad; Randt, Erich
Rok vydání:
1930
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
384
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorrede
- 1: Edition
- 300: Register
Strana 147
1341. o. T.
147
S. 71/72 u. 76/77. Neue kollationierte Abschrift vom Orig. i. Bresl. Staatsarch. in Rep. 135
6530
Urkundenabschriften aus fremden Archiven.
o. T. o. O. Johann, Kg v. Böhmen etc., bek., daß er aus kgl. Freigebigkeit dem Arnold
Kusfelt die volle Freiheit gegeben hat, seine (des A. K.) Güter Petirwicz (Polnisch Peterwitz,
Kr. Breslau)1) zu Erbrecht gegen einen jährl. Zins (d. h. als Bauergüter) auszusetzen, wobei er
für sich und seine Nachkommen im Königreich Böhmen auf alles Recht, alle Gerichtsbarkeit
und Nutzung verzichtet; außerdem erhält derselbe die volle Freiheit, diese Güter in jeder Weise
an weltliche und geistliche Personen verkaufen zu dürfen, jedoch unter Vorbehalt der ihm (dem
Könige) zustehenden Huldigung und des seit alters schuldigen Dienstes von diesen Gütern. o. Z. —
Bresl. Staatsarch. Rep. 58 Urk. Bresl. Katharinenkl. Nr. 32. Orig. Perg. m. d. beschädigten
großen kgl. Reitersiegel nebst Rücksiegel. Angef. mit der falschen Lesart Kuffelt b. Jacobi, Cod.
6531
epist. Joh. reg. Boh. (1841), S. 109, Nr. 219.
o. T. Trebnitz (act. et dat.). Hedwig, Abtissin des Klosters Trebnitz2), bek., daß in ihrer,
ihrer Altesten und Beamten Gegenwart Gregor, Vogt der Stadt Trebnitz, ihrem getreuen Trebnitzer
Bürger Hermann die halbe Gerichtsvogtei der Stadt Trebnitz mit allen inner- und außerhalb der
Stadt liegenden Besitzungen und Erbgütern, wie sie zu dieser halben Vogtei gehören, in einem
Erbkaufe verreicht und aufgelassen hat, nämlich 1/2 Frei- u. 1/2 Zinshufe, deren Acker zu den
2 Hufen der gesamten Vogtei gehören, 1/2 Baumgarten mit 1/2 Fischteich nach Maßgabe dieser
Hufen, 1/2 Haus, wie es dem gen. Gregor gehörte, mit der Hälfte des dritten Pfennigs (Gerichts-
anteils), welcher aus dem deutschen Gericht der Stadt allein fließt. Von der 1/2 Zinshufe muß
der Käufer jedoch den Zins und den Feldzehnten wie die andern stets völlig entrichten. Alle
übrigen Nutzungen, welche in ebendemselben Markte3) von Jahr zu Jahr entstehen können,
werden ungeschmälert in die Abteikasse4) fließen. Weil die gen. Stadt seit Alters von ihren
(d. Abtissin) Vorfahren zu deutschem Recht ausgesetzt worden ist, bestimmt sie, daß der gen.
Hermann und seine das. lebenden Mitbürger in allem die Freiheit der Bürger von Neumarkt
genießen, nämlich in den Gerichten, in den Handelssachen, im Zins von den Gehöften und in
allen Dingen, auf welche sich das deutsche Recht und die gute Gepflogenheit (honestas) stützen,
abgesehen davon, daß Hermann mit seinen Nachfolgern 48 Mk. Silber von den dortigen Schank-
wirten unter näheren Bestimmungen für den Jahrmarkt5) einsammeln und an die Abteikasse jähr-
lich in 2 Terminen abführen soll, wobei der, welcher einen Malter Malz oder 6 Urnen Honig
zum Verkauf braut, 1 Lot Silber6) zu geben hat. Alle übrigen Einkünfte des Jahrmarktes mit
allen andern Nutzungen, die im Laufe des Jahres aus Handwerk und Handel herrühren, sollen
stets insgesamt an die Abteikasse gelangen. Von diesen Nutzungen soll der Klosterkellermeister
oder dessen Beauftragter 4 Mk. jährlich in 2 Terminen au das Krankenhaus der Nonnen über-
weisen. Weiter haben die Stadtbewohner von ihren auf ihren Gehöften innerhalb oder außer-
halb der Stadt errichteten Weinbergen und Hopfengärten ihr (der Abtissin) nur die Zehnten zu
entrichten; 3 Hufen gehören zur städtischen Viehweide. Hat das Klostergesinde sich mit dem
Gesinde der Städter oder anderer in Faust- oder Stockkampf auf dem Stadtgebiet eingelassen,
so soll es, wenn es Deutsche sind, der Stadtvogt richten, aber jedem von ihren Angehörigen
wird die Abtissin ihren Strafgeldanteil entweder ganz oder zur Hälfte erlassen, dasselbe ist der
Stadtvogt von seinem Anteil zu tun in gleicher Weise verpflichtet. Mit dem einstimmigen Willen
2) Abtissin Hedwig († 1348) war die Tochter Hzgs
1) Vgl. die Urk. v. 3. Dez. 1337, Reg. 6009.
Heinr. II. (IV.) v. Glogau-Sagan, vgl. Grotefend, Stammtaf. II, 20; bei Tzschoppe u. Stenzel a. a. O. S. 549,
Anm. falsch T. Heinrichs III. 3) „in eodem foro“, d. h. die Nutzungen, die sonst der städtischen Erbvogtei
noch zuflossen. In der Urk. v. 1. Juli 1280 über die Liegnitzer Erbvogtei heißt es: „Ut igitur peracti fori
4) „ad usus domus nostre."
celebratio gratiosa robur habeat“ etc. Tzschoppe u. Stenzel a. a. O. S. 395.
5) Vgl. dazu die Urk. v. 4. April 1259, abgedr. b. Haeusler, Urkdsammlung z. Gesch. des F. Oels (1883), S. 99/100
6) 1 Lot = 1/16 Mk.
und die Inhaltsangabe i. Schles. Reg. 962.
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