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Vorrede
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- s. 83: … u. einem kleinen Zettel in der Hand also ehemals zum Fürstentum Breslau gehörig gewesen, weil sonst der Bresl. Landeshauptmann diese Urk. nicht…
- s. 162: … soll alle beweglichen und unbeweglichen Güter, welche sie zusammen im Fürstentum Breslau haben, ausgenommen jedoch die 8 Hufen in Jexenow (Jack- schenau…
- s. 254: … Bischof, die Kirche oder das Kapitel in ihren Gütern im Fürstentum Breslau u. in ihren Besitzungen in den Ländern anderer Herzöge, die…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.30 Regesten zur schlesischen Geschichte 1338-1342, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad; Randt, Erich
Rok vydání:
1930
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
384
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorrede
- 1: Edition
- 300: Register
Strana 83
1339. Juli, August.
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dem Rechte, der Herrschaft, m. allen Nutzungen, Zugehörungen u. Ehrungen, wie er dieses alles
selbst besessen hat, seiner Ehefrau Uta als Leibgedinge auf Lebenszeit geschenkt u. aufgelassen
hat etc.1). Z.: Der Ritter Shibeth2) v. Ceczow (Zeschau), Albert v. Valkinhayn (Falkenhain),
Jesco u. Heinrich v. Smolcz (Schmolz), Pasco Rinbabe (Rheinbaben), Pasco v. Gorsebkowicz
(Schriegwitz) u. Luthco v. Culpe. — Bresl. Staatsarch. Rep. 16 F. Bresl. Alt. Bresl. Landb. A,
6308
fol. 53 Nr. 318.
Juli 30 (fer. VI p. Jac.). Schweidnitz. Apeczco mit dem Pferde (cum equo) kauft auf dem
Gehöft des Henslin Paul für 8 Mk. 1 Mk. Zins, welchen vorher Konrad Agnetis auf dem Gehöft
des Nik. Nuwirt erworben hatte (vgl. ob. 1334 o. T., Regg. 5284 u. 5285), u. überweist diese
Mark Zins den aussätzigen Frauen. — Altestes Zinsbuch der Stadt Schweidnitz i. Schweidnitzer
6309
Ratsarch. (vgl. Reg. 4901a), fol. 19.
Juli 31 (sabb. prox. p. d. b. Jac.). Bresl. (dat. Wrat.). Johann, Kg v. Böhmen etc., bek., daß
er die Bgr der Stadt Bautzen wegen ihrer getreuen Dienste m. dem Rechte begnadet habe, daß
er diejenigen Lehngüter i. Bautzener Kreise, die durch Tod oder aus Mangel an Leibeserben
oder sonstwie an ihn rechtmäßig fallen, zu Lebzeiten ihrer Besitzer ohne deren ausdrücklichen
Willen nicht an andere übertragen wolle noch dürfe. o. Z. — A. d. i. Bautzener Ratsarch.
befindl. Vid. v. J. 1454 abgedr. b. Koehler, Cod. dipl. Lusat. Super. Bd. I (2. Aufl. 1856), S. 329;
6310
auszügl. b. Emler, Reg. Boh. et Morav. IV (1892), S. 281 Nr. 719.
o. J. Juli 31 (i. vig. ad vinc. b. Petri ap.). Bresl. (dat. Wrat.). Derselbe befiehlt seinen
Vasallen u. Schulzen des Distrikts (sc. Glatz), sowie der Gesamtheit der Bürger der Stadt Glatz,
die Bgr i. Hawelswerd (Habelschwerdt), die Schulzen u. die andern Distriktsangehörigen (sc. v.
Habelschwerdt) in ihre Einung, die sie auf seinen Befehl geschlossen, aufzunehmen u. gegen
alle, die dies zu hindern versuchen, zu schützen. o. Z. — Bresl. Staatsarch. Urk. Rep. 4=
Grafschaft Glatz Nr. 30€. Orig. Perg., a. d. jede Besieglung jetzt fehlt. Daraus abgedr. b.
Volkmer u. Hohaus, Geschichtsquellen der Grafschaft Glatz I (1883), S. 34 für die Zeit von
6311
1310—1327 3).
Anfang Aug.4). Nanker, Bisch. v. Bresl.5), versammelt das Bresl. Domkapitel u. fordert es
auf, mit ihm zu gehen, um Kg Joh. persönlich zur Herausgabe der Burg Militsch aufzufordern.
Die meisten Domherren weigern sich aus Furcht vor dem Kg, nur der Scholastikus Apeczko, der
später Bisch. v. Lebus wurde, Otto v. Donyn, Cunczko v. Schalkow u. Peter v. Bitkaw be-
gleiten 6) den Bischof zum Minoritenkl. St. Jakob 7), wo der Kg sich gerade in einer kleinen Stube
neben dem Refektorium mit seinen Räten befand. Nachdem er sich hier den zuerst verweigerten
Einlaß durch beharrliches Klopfen erzwungen, trat er in feierlichem Ornat (religione indutus),
mit dem Kreuz auf der Brust (pectorale habens in collo) u. einem kleinen Zettel in der Hand
also ehemals zum Fürstentum Breslau gehörig gewesen, weil sonst der Bresl. Landeshauptmann diese Urk. nicht
hätte ausstellen können; vgl. auch die Urk. v. 5. April 1336, Reg. 5610.
3) Der Urkunde fehlt die
2) Sonst Schibko, Schibescho.
1) Die Tutores werden nicht angegeben.
Jahreszahl. Die Verlegung in die Jahre 1310—1327 ist nicht gut möglich, vgl. Regesten z. schles. Gesch., Cod.
dipl. Sil. XVI, S. 177. Die Nachträge zu den Glatzer Geschichtsquellen i. d. Vierteljahrsschrift f. Gesch. u.
Heimatskunde der Grafschaft Glatz IX (1889/90), S. 242, verlegen die obgen. Urk. i. d. J. 1339. Hinsichtlich
der Anwesenheit Kg Johanns i. Bresl. am 31. Juli käme aber auch noch das Jahr 1345 in Betracht „und für
das letztere Jahr spricht der Umstand, daß, wenn die hier erwähnte Einigung, von der wir sonst nichts weiter
wissen, dem unter dem 12. Aug. 1343 (Glatzer Geschichtsqu. I, 77) erlassenen Befehle des Kgs an die Glatzer
vorausgegangen wäre, sie voraussichtlich darin eine Erwähnung gefunden haben würde“ (Handschriftl. Bemerkung
v. Grünhagen auf dem Regestenzettel von 1345, Juli 31, i. Bresl. Staatsarch.). 4) Vgl. Grünhagen, Kg Joh.
5) Der
u. Bisch. Nanker, S. 76 Anm. 3. — Kg Joh. war bis zum 11. Aug. d. Jahres i. Bresl. (s. Reg. 6326).
6) Grün-
Bisch. war zuvor v. Neisse nach Bresl. gekommen. Vgl. Grünhagen, Kg Joh. u. Bisch. Nanker, S. 76.
hagen, Gesch. Schles. S. 168 gibt fälschlich nur 3 Domherren als Begleiter des Bischofs an. 7) Das „claustrum
fratrum minorum sancti Jacobi“ befand sich an der Stelle des nachmaligen St. Vincenzkl. u. des heutigen Ober-
landesgerichts i. Breslau.
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