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- s. 83: … u. einem kleinen Zettel in der Hand also ehemals zum Fürstentum Breslau gehörig gewesen, weil sonst der Bresl. Landeshauptmann diese Urk. nicht…
- s. 162: … soll alle beweglichen und unbeweglichen Güter, welche sie zusammen im Fürstentum Breslau haben, ausgenommen jedoch die 8 Hufen in Jexenow (Jack- schenau…
- s. 254: … Bischof, die Kirche oder das Kapitel in ihren Gütern im Fürstentum Breslau u. in ihren Besitzungen in den Ländern anderer Herzöge, die…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.30 Regesten zur schlesischen Geschichte 1338-1342, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad; Randt, Erich
Rok vydání:
1930
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
384
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorrede
- 1: Edition
- 300: Register
Strana 254
254
1342. Juli.
auf eine Präbende. — A. d. Vatik. Reg. auszügl. b. L. Klicman, Acta Clementis p. VI (Monum.
6875
Boh. Vatic.) I (Prag 1903), S. 25.
Juli 1 (in octaua s. Joh. Bapt.) Breslau (dat.). Karl, Erstgeborener des Königs v. Böhmen,
Markgraf v. Mähren, gelobt, alle Ordensgeistlichen (religiosos) in Stadt u. Distrikt Breslau, welchen
Ordens oder Gelübdes sie auch seien, bei ihren Freiheiten, Privilegien, Immunitäten, Begnadungen
u. Indulten, deren sie sich bisher erfreut, huldvoll bewahren zu wollen. — Bresl. Staatsarch.
Rep. 67 Vinzenzkl. Bresl. Nr. 246. Orig. Perg. m. d. kleinen Adlersiegel1) des Markgrafen an
grünen u. blauen Wollfäden. Abgedr. bei Chytil, Cod. dipl. et ep. Moraviae VII, 306. Kurze
Regg. bei Huber, Reg. K. Karls IV., p. 14 Nr. 144 u. bei Emler, Regesta Bohemiae et Moraviae
IV, 456. Agft bei Görlich, Urk. Geschichte der Prämonstratenser u. ihrer Abtei zum heil. Vinzenz
6876
(1836), S. 74 Anm. 1.
Juli 1 (in octaua s. Joh. Bapt.). Breslau (act. et dat.). Karl, Erstgeborener des Königs
v. Böhmen, Markgraf v. Mähren, bek., daß er in Ansehung der aufrichtigen Zuneigung des
Breslauer Bischofs Przedzlaus2) gegen ihn u. in dem Wunsch, diesem oder dem jeweiligen
Bischof, der Kirche, dem Kapitel u. dem gesamten Weltklerus, die seiner zeitlichen Herrschaft
in Stadt u. Diözese Breslau unterstehen3), u. speziell seiner Glogauer Kirche4) mit seiner
Huld zu begegnen u. die Genannten aus seiner Freigebigkeit zu ermutigen, daß sie nach Er-
langung von Ruhe u. Frieden u. durch seine Gunstbezeigungen unterstützt, unbehinderter dem
Herrn dienen können, alle Gnadenerweise, Privilegien, Freiheiten u. Indulgenzen, die den
Genannten durch Herzöge, Grafen u. Barone in Stadt u. Diözese Breslau u. speziell durch die
Fürsten Heinrich I.5), Heinrich II.6), Heinrich III.7), Heinrich IV.s) u. Heinrich VI. u. letzten9),
damals Herzöge von Schlesien u. Herren v. Breslau, sowie durch die Herren Heinrich (III.) 10)
Konrad (I.)11) u. Bolko 12), ehemals Herzöge von Glogau, u. durch Herrn (Johann), seinen Vater,
den König v. Böhmen, verliehen sind, anerkannt, erneuert u. bestätigt hat, indem er zugleich
dem Herrn Przedzlaus 13), von Gottes u. des apostolischen Stuhls Gnaden Bischof v. Breslau, als
dem Vertreter der Kirche, des Kapitels u. des Weltklerus verspricht, diese Privilegien etc. un-
verbrüchlich zu halten u. Bischof, Kirche, Kapitel u. Weltklerus gegen jedermann, gegen Könige,
Herzöge, Grafen, Barone, Tyrannen, Räuber u. Beunruhiger jeder Art u. jeden Standes zu ver-
teidigen u. ihre Güter, Länder u. Rechte zu schützen, sobald sie durch dieselben in Personen,
Sachen u. Rechten bedroht werden u. Schaden erleiden u. gegen solche Bedränger seine Hilfe
anrufen. Ausgenommen aber von solcher Hilfeleistung sollen die Herzöge Heinrich (I.)14) v. Jauer
u. Bolko (II.)15) v. Schweidnitz sein, gegen die in ihren Ländern die Genannten zu unterstützen,
der Markgraf sich nicht verpflichtet, außer wenn diese Herzöge den Bischof, die Kirche oder
das Kapitel in ihren Gütern im Fürstentum Breslau u. in ihren Besitzungen in den Ländern
anderer Herzöge, die ihre Patrone16) u. des Markgrafen Vasallen sind, beunruhigen sollten.
1) Über die Legende vgl. die folgende Urkunde des Markgrafen Karl v. gleichen Datum (Reg. 6877).
2) Ausfertigung A: „Przedslaus“; über die erfolgte Verständigung vgl. die Urkk. v. 6. Mai 1342 (Reg. 6803) u.
3) Ausfertigung A:
1. Juli 1342 (Reg. 6878), sowie die Bestätigungsurk. König Johanns v. 4. Okt. 1342.
1) Vgl. das Überein-
„in nostro temporali dominio constitutis“; Ausf. B: „nostro dominio temporali subjectis“.
5) Grotefend, Stamm-
kommen Kg Johanns v. Böhm. m. d. Glog. Herzogen vom 3. Aug. 1341 (Reg. 6643).
8) ebenda I, 42. 3) ebenda I, 46. 10) ebenda II, 3;
tafeln I, 11. 6) ebenda I, 19. 7) ebenda I, 29.
vgl. auch Reg. 2185. In der Urk. König Johanns v. Böhmen vom 4. Okt. 1342 ist dieser Hzg Heinrich weggelassen.
11) Grotefend, Stammt. II u. I, 30; Privilegien vom 13. Dez. 1253 (Reg. 856) u. 18. April 1273 (Reg. 1424).
14) Grotefend,
13) Ausfertigung B: Predslav“.
12) Hzg Boleslaw v. Kalisch u. Oels, ebenda II, 10.
Stammt. IV, 3. 15) ebenda IV, 9; die Herzoge der Fürstentümer Schweidnitz-Jauer waren die einzigen schles.
16) In der Bestätigung des obigen Privilegs durch Kg
Fürsten, die noch nicht böhmische Vasallen waren.
Johann v. Böhmen vom 4. Okt. 1342 (s. d.) ist das Wort „patronorum“ weggelassen, da der König augenscheinlich
als alleiniger Patron des Bischofs gelten wollte. Bischof Preczlaus hatte am 1. Juli 1342 Kg Johann als Nach-
folger des Hzgs Heinrich VI. von Bresl. als obersten Patron des Bistums im Hzgt. Breslau erklärt (s. Reg. 6878)
vgl. auch Stenzel, a. a. O. S. 292 u. Grünhagen a. a. O. S. 95.
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