z 386 stránek
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Vorrede
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- s. 141: … — Nur dieser Auszug aus dem Vatikanischen 6519 Archiv im Bresl. Staatsarchiv Rep. 135 C 300 (Silesiaca aus dem Vat. Arch.). Dec.…
- s. 203: … Abschrift ebenda: Kaufmanns-Innung vol. 3 fol. 28; moderne Abschr. i. Bresl. Staatsarchiv Rep. 135 Abschriften aus fremden Archiven. 6709 Nov. 12 (d.…
- s. 228: … u. im Liber cum cruce S. 29; spätere Abschrift im Bresl. Staatsarchiv in Worbs'sche Mss. Bd. XXV, 29. Unvollständiger u. fehlerhafter Abdruck…
- s. 230: … ltestes Schweidn. Stadtbuch (I 163=) fol. 14; moderne Abschrift im Bresl. Staatsarchiv. Kurz agft (o. T.) bei J. Schmidt, Geschichte der Stadt…
- s. 233: … war dort nichts bekannt. Vgl. J.-Nrr. 1714 u. 1781/1928 i. Bresl. Staatsarchiv. 2) Podwoda = Fronfuhren, Spanndienste, vgl. Tzschoppe u. Stenzel, Urkundensammlung…
- s. 275: … v. Parchuicz (Parchwitz), Ritter, Laurencius v. Kalov, bischöfl. Notar. — Bresl. Staatsarchiv, Rep. 57, Dominikanerkloster Breslau 6943 Urk. Nr. 69. Orig. Perg.…
- s. 278: … aufgefallen. Sie wird bewiesen durch Dutzende von Bresl. Schöffensiegeln im Bresl. Staatsarchiv (Rep. 63). 5) Vgl. Grotefend, Stammt. IV, 3. 6) Weitere…
- s. 281: … m. d. Legende: „† S. HEINCONIS-D LVBCHTZ(?).“ Moderne Abschrift im Bresl. Staatsarchiv Rep. 135 D 6. Agft nach einer nicht näher angegebenen…
- s. 282: … das bek. Reitersiegel des Hzgs Bolko hängt. Moderne Abschrift im Bresl. Staatsarchiv Rep. 135 D 6; agft nach dem Kommende-Privilegienbuch bei C.…
- s. 291: … Jahrh. geschrieben ist, hat sich weder mit einer der im Bresl. Staatsarchiv unter Rep. 135 verzeichneten, noch mit den im Besitz des…
- s. 293: … im gehegten Ding saßen. — Abschrift des 14. Jahrh. im Bresl. Staatsarchiv Rep. 135 D 1842 (Kopialbuch 4) des Klosters Heinrichau), fol.…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.30 Regesten zur schlesischen Geschichte 1338-1342, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad; Randt, Erich
Rok vydání:
1930
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
384
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorrede
- 1: Edition
- 300: Register
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S
1342. Mai.
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und rechtes Leibgedinge waren, freiwillig u. ohne jeden Rechtsvorbehalt Verzicht, worauf der
Burggraf den gen. Verkauf für rechtsgültig erklärt. Z.: Tyczko v. Panewicz, Hanco v. Knoblauchs-
dorf (Knobelsdorf) und Bernhard v. Podythyn (Poditau, Kr. Glatz). — Nach einer Abschrift 1)
Köglers vom Original in der Rengersdorfer Schloßkanzlei abgedr. von Volkmer u. Hohaus in
den Geschichtsquellen der Grafschaft Glatz, Bd. I, S. 76 f. Kurz agft bei Kögler, Chroniken
der Grafschaft Glatz, Bd. I (1841), S. 208 Anm. 7, u. bei Stillfried-Rattonitz, Beiträge zur Ge-
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schichte des schlesischen Adels (Berlin 1864), II, S. 96.
Mai I (an sinde Walpurge tage). Liegnitz (Legnicz, gesch.), Wenczlaw und Lndwig, Gebr.,
Herzöge in Schlesien und Herren zu Liegnitz, bek., daß sie mit „vorrate" ihrer getreuen Mannen
30 Hufen großen Erbes in der Haynowschen Heide „uf dem ufir des swarczin wazzirs“ (Schwarz-
wasser) gegen ihre Stadt Haynow zu von der Bunczlauschen Heide bis an die Schellendorfer
Grenze mit allem Rechte, der ganzen Herrschaft, aller Nutzung und Fruchtbarkeit, wie sie selbst
und ihre Vorfahren diese 30 Hufen Acker als Feld, als Busch und als Wiesewachs gehabt haben,
ihrem Getreuen Heinkin Busewoy und seinen Erben, frei ohne allen Dienst, alle Gabe, alles
Geschoß, „ane allen gethwang, ane allin ubergethwang und ane alle potwar2), wi das in der
werlde geheiszin ist“, mit einem Ufer des Schwarzwassers zu Lehnrecht und zu freiem Besitz-
recht ewiglich verkauft haben. Z.: Herr Hermann von Kytliez, z. Z. Liegnitzer Hofrichter, Herr
Stephan von Parchwicz, Herr Heinrich von Landscron, Herr Gawyn Abscacz (Abschatz), Herr
Nickel von Rothkirch, Luther von Schellindorf und Tamme von Calkruthe (Kalkreuth), herzogl.
Schreiber, Ausf. dieses. — Bresl. Staatsarch. Rep. 135, D 367d, S. 17/18. Moderne korrekte
Abschrift vom Orig. mit den Siegeln der beiden Herzöge i. Bresl. Staatsarch. Rep. 132 Urk.
Dep. Stadt Haynau Nr. 15, das z. Z. (Nov. 1929) vermißt wird, b. C. J. Schuchard, Urkunden-
buch zur Gesch. d. Herzogs Wenzel von Liegnitz (handschriftlich). Angef. b. Scholz, Chronik
6800
der Stadt Haynau (1869), S. 13.
Mai 2 (VI. non. Maji). Die Herzogin Gutha, Gemahlin des Herzogs Bolko II. von Fürsten-
berg u. Münsterberg, stirbt. — Siehe oben unter Reg. 6601. Hiernach ist die Angabe bei Grotefend,
Stammtafeln der Schles. Fürsten (II. Aufl. 1889), Tafel IV, Nr. 6, nach der die Herzogin am
6801
2. März d. J. starb, zu berichtigen.
Mai 2 (in crastino Philippi et Jacobi apost.). Sagan (dat. et act.). Heinrich 3) (V.), Hzg
v. Schles. u. Glogau u. Herr v. Sagan, bek., daß von ihm Herr Thrudwin, Saganer Abt des
Arrovaiser Ordens, für sich und s. Konvent das hzgl. Allod in Hecharsdorph (Eckersdorf) im
Saganer Distrikt, das der Hzg von Peter Schof erworben hat (emimus), in Größe von 3 Hufen
weniger 3 Ruten rechtmäßig für sein Geld mit allem, was seit alters zu diesem Allod nach seiner
Begrenzung gehört, gekauft hat4). Der Hzg bestätigt den Kauf u. überträgt dem Kloster den
eigentümlichen Besitz des Allodes mit allem Recht, mit dem er es besessen hat, doch mit der
Verpflichtung, dem Hospital (zum heil. Geist) jährlich an den Märkten der Stadt Sagan zu Michaelis
8 Skot u. 4 Scheffel Korn als Zins u. dem Nikolaus gen. Sileske in Crosna (Krossen) einen
Vierdung jährl. am genannten Termin zu geben. Falls aber der Hzg dem Pfarrer Nikolaus
einen Vierdung an einem anderen Orte bestimmt, sollen Abt u. Konvent dem Herzog u. seinen
Nachfolgern jährlich zum gen. Termin einen Vierdung entrichten. Z.: Die hzgl. Getreuen Joh.
Kelbegyn (Kelbchen), Peter gen. Libyne (Liebig), Friczco de Oiwe (sonst Owe)5), Nikolaus Mollonis,
1) Nach Mitteilung des Freiherrn v. Humbracht vom 3. IX. 1929 befindet sich das Original der Urkunde
nicht mehr in Rengersdorf; über den Verbleib derselben war dort nichts bekannt. Vgl. J.-Nrr. 1714 u. 1781/1928
i. Bresl. Staatsarchiv. 2) Podwoda = Fronfuhren, Spanndienste, vgl. Tzschoppe u. Stenzel, Urkundensammlung etc.,
S. 15. 3) Grotefend-Wutke, Stammtafeln II, 17. Vgl. auch die Anmerkungen 1 u. 2 zur Urk. v. 22. Jan. 1342
5) S. Reg.
(Reg. 6736). 4) Vgl. dazu die Urk. vom 25. Jan. 1342 (Reg. 6741) u. Heinrich. a. a 0., S. 464.
5052 u. Anm. 2 auf S. 234.
Codex diplumaticus Silesiac XXX.
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