z 386 stránek
Titel
Ia
Ib
Ic
Id
Vorrede
I
II
Edition
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
189
190
191
192
193
194
195
196
197
198
199
200
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
212
213
214
215
216
217
218
219
220
221
222
223
224
225
226
227
228
229
230
231
232
233
234
235
236
237
238
239
240
241
242
243
244
245
246
247
248
249
250
251
252
253
254
255
256
257
258
259
260
261
262
263
264
265
266
267
268
269
270
271
272
273
274
275
276
277
278
279
280
281
282
283
284
285
286
287
288
289
290
291
292
293
294
295
296
297
298
299
Register
300
301
302
303
304
305
306
307
308
309
310
311
312
313
314
315
316
317
318
319
320
321
322
323
324
325
326
327
328
329
330
331
332
333
334
335
336
337
338
339
340
341
342
343
344
345
346
347
348
349
350
351
352
353
354
355
356
357
358
359
360
361
362
363
364
365
366
367
368
369
370
371
372
373
374
375
376
377
378
379
380
- s. 35: … (Reichenbach), Nik. v. Vlok (Aulock) u. die übrigen Kan. der Bresl. Kreuzkirche bek., daß vor ihnen in dem durch Glockenklang in gewohnter…
- s. 43: … Sande nahe bei den Bresl. Mauern u. den Dechanten der Bresl. Kreuzkirche u. der Glogauer Kirche i. d. Bresl. Diöz., daß Abt…
- s. 44: … be- auftragt die Herren Herm. v. Beezchow (Bettschau), Dechant der Bresl. Kreuzkirche, u. die Bresl. Domherren Apeczco v. Vrankynstein (Frankenstein), seinen Offizial,…
- s. 187: … Heynmann, und Johann v. Altamutha (Hohenmauth i. Böhmen), Kan. der Bresl. Kreuzkirche und hzgl. Hofnotar. — Bresl. Staatsarch. Rep. 88 Urk. Kl.…
- s. 239: … sind, obgleich er wegen eines Kanonikats mit Präbende an der Bresl. Kreuzkirche im Streite liegt. Registraturvermerk: Fiat R. — Zur 6829 Quellenangabe…
- s. 250: … u. Johann v. Alta Muta (Hohenmauth i. Böhmen), Kanonikus der Bresl. Kreuzkirche, Protonotar des hzgl. Münsterb. Hofes. — Bresl. Diözesanarch. Urk. Heinrichau…
- s. 266: … Johann v. Alta Muta (Hohen- mauth i. Böhmen), Kanonikus d. Bresl. Kreuzkirche, Protonotar des hzgl. Hofes"). — Bresl. Staatsarch. Rep. 88 Zisterz.-Kiost.…
- s. 270: … Vasallen, u. Johann v. Altamutha (Hohenmauth i. Böhmen), Kanonikus der Bresl. Kreuzkirche, hzgl. Hofnotar. — Bresl. Staatsarch. Rep. 88 Urk. Kl. Kamenz…
- s. 286: … des Marienklosters auf dem Sande vor Breslau, der Propst der Bresl. Kreuzkirche und der Utrechter Kan. Johann de Pistorio. — A. d.…
- s. 288: … Heinrich v. Banez u. Ludco v. Culpen, der Dekan der Bresl. Kreuzkirche Heinrich v. Swenkenfelt, die Leubuser Klosterbrüder Peter v. Czulcz (Zülz)…
- s. 346: … der Bresl. Ratmannen 6564. 6580. 6892. Herinaun v., Kanonikus der Bresl. Kreuzkirche 6150. Hermann v., Gatte der Agnes 6603. Hermann v., Vater…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.30 Regesten zur schlesischen Geschichte 1338-1342, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad; Randt, Erich
Rok vydání:
1930
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
384
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorrede
- 1: Edition
- 300: Register
Strana 288
288
1342. Dezember.
sowie mit ausdrücklicher Einwilligung seines Sohnes Merbotho rechtmäßig an Herrn Stephan
von Wirbna u. dessen rechtmäßige Nachfolger 10 Mark gewöhnlichen Geldes Zins oder jährliche
Einkünfte in u. auf allen Gütern, die er an Zins, Wäldern, Fischteichen, Wassern, Fischereien,
Wiesen, Ackern, Weiden u. dem Allod in 2 Teilen des Dorfes Martini uilla (Merzdorf) bei Olauia
(Ohlau) hat, doch mit Ausnahme der dortigen Mühle, für bereits gezahlte 95 Mk. Prager Groschen,
4 Solidi auf die Mark gerechnet, verkauft hat, indem er sich und seine Nachfolger bei Strafe
der Exkommunikation verpflichtet, diesen Zins von 10 Mk. unvermindert vor aller ihm von seinen
Untertanen in Merzdorf zu leistenden Zahlung in Breslau auf seine Gefahr u. Ausgaben jährlich
mit je 5 Mk. in der Oktave Philippi u. Jacobi (Mai 1) und in der Oktave des Michaelis-Festes
(Sept. 29) zu entrichten. Herr Stephan soll volle Freiheit haben, diesen Zins von 10 Mk. an
geistliche oder weltliche Personen zu versetzen, verschenken oder vermachen, denen Merbotho
u. seine Nachfolger dann in gleicher Weise zu den gen. Terminen den Zins unvermindert zahlen
sollen. Sollte Ritter Merbotho aber wegen dieses Zinses an einem Zahlungstermin für einen
Monat exkommuniziert werden, dann sollen er und sein Sohn Merbotho sich nach Breslau ohne
Betrug zu einem Einlager begeben und die Stadt bis zur völligen Bezahlung dieser Zinsrate an
Stephan oder dessen rechtmäßige Nachfolger nicht verlassen. Verletzen aber Merbotho oder seine
Nachfolger diesen Vertrag im ganzen eder in einem seiner Teile, dann sollen der derzeitige Bresl.
Offizial oder der Domkapitelsrichter namens des Domkapitels auf einfaches Ansuchen Stephans
oder seiner Nachfolger oder einer für ihn oder sie rechtmäßig intervenierenden Person ohne
Untersuchung der Streitsache kraft vorliegender Urkunde gegen Merbotho oder seine Nachfolger
gemeinsam oder getrennt das Exkommunikationsurteil oder eine andere Kirchenstrafe verkünden.
Unter Anerkennung des obigen Vertrages und unter Verzicht auf jeden Rechtseinwand reicht
Ritter Merbotho den gen. Zins von 10 Mark in die Hände des Offizials Apeczco durch Ubergabe
seiner Kapuze auf, worauf dieser durch Uberreichung der Kapuze damit Stephan v. Würben u.
dessen Nachfolger investiert. Z.: Dompropst Heinrich v. Baruth, die Bresl. Domherren Johann
v. Ladimiria, Heinrich v. Banez u. Ludco v. Culpen, der Dekan der Bresl. Kreuzkirche Heinrich
v. Swenkenfelt, die Leubuser Klosterbrüder Peter v. Czulcz (Zülz) u. Johann v. Waczinrode, die
Herren Heinrich v. Glogouia, Bresl. Altarist, u. Ritter Andreas Radak. — Bresl. Staatsarch.
Rep. 66 Urk. d. Bresl. Mathiasstifts Nr. 133. Orig. Perg. mit dem Zeichen u. der Unterschrift
des kaiserl. öffentl. Notars Heinrich, Sohnes des Heinrich, Bresl. Klerikers u. Notars des Offizials,
6980
sowie mit dem Siegel des Offizials an grünen Seidenfäden.
Dez. 16 (an dem nehsten Montage vor sente Thomas Tag des heyligen Czelfboten). Schweidnitz
(geg. czur Swydenicz). Bolko (II.)1), Hzg v. Schlesien, Herr v. Fürstenberg u. zu Schweidnitz,
bek., daß Heymrich von Girlachsheym (Gerlachsheim) all sein Gut im Dorfe Czeschyn (Tschechen)
im Schweidnitzer Weichbild mit aller Herrschaft, mit allem Rechte, Geschoß, Münzgeld, Schoßgetreide
u. vornehmlich mit allem Rechte „zu hengen, blenden, zu richten über Hals u. Hand“, wie Herzog
Bernhard ihm (H. v. Gerlachsheim) das verliehen hatte, "da er ihm seine fürstliche banyr befahl
in des mächtigen Herzogen Land zu Beyern" 2), an seinen Bruder Gottfried v. Gerlachsheym auf-
gelassen hat, u. daß er (d. Hzg) diesem u. seinen Erben das alles wegen seiner öfteren u. willigen
2) Herzog Bernhard v. Fürstenberg († 1326 Mai 6) hatte im Gefolge des
1) Grotefend, Stammt. IV. 9.
Königs Johann v. Böhmen mit seinen Rittern bei der streitigen deutschen Königswahl für Ludwig v. Baiern gegen
Friedrich von Oesterreich in der Schlacht bei Mühldorf i. J. 1322 teilgenommen (vgl. Reg. 4235 u. W. Wattenbach,
Schlesische Ritter in der Schlacht bei Mühldorf, in Zeitschr. d. Ver. f. Gesch. u. Alt. Schles. Bd. III, 199 ff.). —
Seine Schwester Jutta war seit 1297 mit Stephan v. Niederbaiern verheiratet (Grotefend-Wutke, Stamm- u. Uber-
sichtstafeln der Schles. Fürsten, III. Aufl. (1911), Anmerkungen S. 13 f.; bezügl. seiner Schwester Katharina vgl.
Reg. 3091. — Der in der vorstehenden Urkunde als Teilnehmer an der Schlacht bei Mühldorf gen. H. v. Gerlachs-
heim ist in der oben angef. Arbeit von Wattenbach nicht genannt u. ebensowenig die darin erwähnte Urk. des
Hzgs Bernhard nach den Regg. z. Schles. Geschichte.