z 386 stránek
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Vorrede
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- s. 85: … u. auf dem Dfe Wirwicz (Wirrwitz, auch Würbitz) gen. i. Bresl. Distrikt auf solange überwiesen hat, bis er völlig bezahlt ist. o.…
- s. 86: … Neum.), Samowicz (Sambowitz), Treschino (Treschen) u. Wissoka (Wessig) i. s. Bresl. Distrikt u. die Fischereigerechtigkeit innerhalb seines Bresl. Landes etc. — Nach…
- s. 97: … auf ihren 2 Hufen b. d. Städtchen Lesna (Lissa) i. Bresl. Distrikt dem Bresl. Bgr Herm. d. Mälzer (brasiatori), dessen Ehefrau Katharina…
- s. 109: … ihrem Grundbesitz Ceserow (Zeserau) 1), dicht bei Operow (Opperau) i. Bresl. Distrikt gelegen, und auf ihrem Besitz, „gerade" genannt, nach ihrem Tode…
- s. 111: … 4 Zinshufen Acker u. 4 Freihufen in Swoycz (Schwoitsch) i. Bresl. Distrikt vkft hatte. Von diesen 4 Freihufen vkfen nun Osanna u.…
- s. 117: … in u. auf der vor dem Städtchen Lesna (Lissa) i. Bresl. Distrikt gelegenen Mühle dem Bresl. Bürger Gysco v. Reste erblich gegen…
- s. 117: … Syffrid v. Lemberg eine Hufe Acker in Pelczicz (Peltschütz) i. Bresl. Distrikt, welche dem Schulzen Peter v. Wilczow (Wiltschau, Kr. Breslau) u.…
- s. 120: … Ehefrau Margarethe 5 Morgen ihres Ackers in Polczicz (Petschütz) i. Bresl. Distrikt an Paul v. Polczicz erblich vkft u. aufgelassen haben. Z.:…
- s. 121: … Sohnes des Herrn Heinrich, das Dorf Streganowicz (Paschwitz) gen. i. Bresl. Distrikt mit allen Zugehörungen, Einkünften, Hebungen, Münzgeldern u. Steuern (talliis), Einwohnern…
- s. 122: … schuldig ist, seine Ziegelscheune (horreum laterum) in Cowal (Kawallen) i. Bresl. Distrikt mit allen Zugehörungen verpfändet hat. Rückzahlungstermin der nächste Michaelistag. Z.:…
- s. 122: … Aldinhof (Althofnaß, vgl. Reg. 6435 v. 7. April 1340) i. Bresl. Distrikt dem Bresl. Bürger Peter Traybotonis, dem Schreiber, erblich gegen Barzahlung…
- s. 127: … ihr aus 51/2 Hufen Acker bestehendes Allod. Bencowicz (Benkwitz) i. Bresl. Distrikt mit dem Gehöft, der Feste (fortalicium), allen Zugehörungen u. Nutzungen,…
- s. 132: … Leibgedinges wegen, 2 Hufen Acker im Dorfe Hermansdorf (Herrmannsdorf) i. Bresl. Distrikt mit allen Nutzungen u. dem Dominialrecht, wie sie dies seit…
- s. 139: … (Zindel), ihre halbe Hufe Acker vom Allod Lucasshowicz (Domslau)1) i. Bresl. Distrikt mit allen Zugehörungen u. Nutzungen für 6 Mk. Prager Gr.…
- s. 150: … 1/8 seiner Acker von den 8 Hufen in Sleshow (Schliesa)3), Bresl. Distrikt, der Frau Katharina, Schultheißin von Cochern, im Austausch gegen ihren…
- s. 153: … Emericus ihr vom Vater ererbtes Allod Shult- heysowicz (Schottwitz) i. Bresl. Distrikt, so wie es Magister Emericus laut Privileg des weil. Herzogs…
- s. 162: … Hensil v. Shellindorf allen seinen Besitz in Arnoldismoel (Arnoldsmühle) i. Bresl. Distrikt mit Ackern, Wiesen, Wäldern, Mühlen etc., wie alles steht und…
- s. 164: … 4 Tage, zur Sicherheit sein Allod gen. Raczborowicz (Dürrjentsch)6) i. Bresl. Distrikt mit allen beweglichen und unbeweglichen Sachen als Unterpfand verreicht hat…
- s. 173: … das aus 6 Hufen Acker bestehende Allod Baranowicz (Bahra)3) i. Bresl. Distrikt mit allen Nutzungen, Einkünften, Groß- und Kleinvieh etc. seinen Töchtern…
- s. 174: … Pfluge in Subgart (laut Uberschrift Schobgarth = Zaumgarten) 4) i. Bresl. Distrikt mit allen Nutzungen und Rechten an Boguscho v. Zobgart erblich…
- s. 174: … Bogusch v. Subgart 3 Hufen des Allods in Subgart (Zaumgarten), Bresl. Distrikts, mit allen NutznieBungen und Rechtenseiner EhefrauKunigunde, Schwestertochter des gestrengen Ritters…
- s. 175: … aus 4 Hufen Acker bestehendes Allod Sleshow (Schliesa)2) gen. i. Bresl. Distrikt mit allen Nutzungen und Rechten dem Eckehard v. Zulcz (Zulz)…
- s. 182: … dessen Vater Deyn7) 8 Zinshufen im Dorfe Jaxonowicz (Jackschönau)8) im Bresl. Distrikt m. d. dazu gehörigen Zins und Rechte u. sein Wohnhaus…
- s. 223: … Shellindorf (Schellendorf) und deren Erben unter ewiger Einverleibung in den Bresl. Distrikt, dessen Territorium und Gerichtsgebiet mit allen Dominialrechten, Zugehörungen, obersten und…
- s. 223: … (Stoschwitz, Stoschke, Vorwerk von Klein Bräsa b. Jordansmühle) 4) i. Bresl. Distrikt, sowie Johann Engilgeri und seine Ehefrau Kunigunde, letztere ihres Leibgedinges…
- s. 224: … Glesil 201/2 Morgen Acker innerhalb der Güter Bencowicz (Benkwitz) i. Bresl. Distrikt mit allen Zugehörungen, Rechten und Nutzungen, wie er sie von…
- s. 225: … die Ritterdienste von 3 Pferden) im Dorfe Petircow (Petrigau) i. Bresl. Distrikt mit den dazu- gehörenden 2 Gärten und einem Gehöft, mit…
- s. 241: … auf den Gütern von dessen Allod Krolicz (Krolkwitz) gen. i. Bresl. Distrikt zustehende landes- herrliche Recht (omne dominium et ius nostrum) ohne…
- s. 245: … Vergünstigung, die die anderen Ritter u. Vasallen des Königs im Bresl. Distrikt genießen, zur freien Verfugung laut Inhalt der darüber gegebenen Urkunde…
- s. 294: … Kushburg (Keuschberg) 3 Hufen des Allods in Subgart (Zaumgarten) i. Bresl. Distrikt mit allen Zugehörungen und Rechten dem Bogusch v. Subgart und…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.30 Regesten zur schlesischen Geschichte 1338-1342, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad; Randt, Erich
Rok vydání:
1930
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
384
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorrede
- 1: Edition
- 300: Register
Strana 241
1342. Juni.
241
D. N. 30" mitgeteilt von Klose, Von Breslan. Dokumentierte Geschichte u. Beschreibung Bd. Il
6839
(1781), S. 175.
Juni 2 (die dominico infra octavam Corp. Christi anno domini M°CCC° quadragesimo sexto)1).
Breslau (dat.). Karl, Erstgeborener des Königs v. Böhmen, Markgraf, bek., daß er in Anerkennung
der ihm von s. Getreuen Nikolaus v. Glaubicz (Glaubitz) geleisteten Dienste diesem, seinen Brüdern
u. Erben die beiden Schultiseien, die er in den Dörfern Ebirhardisdorf (Ebersdorf, Kr. Habel-
schwerdt) u. in Superiori Langenaw (Ober-Langenau, Kr. Habelschwerdt) gehabt hat, mit Gerichten,
Schenken u. allen ihren Rechten, Nutzungen, Früchten u. Zugehörungen überträgt u. zum ewigen
Besitz schenkt, damit dieselben ihm u. seinen Nachfolgern von den gen. Schultiseien um so mehr
(peramplius ac uberius) zu dienen verpflichtet sind. — Bresl. Staatsarch. F. Oels Deposit. E. A.
Nr. 2. Orig. Perg. mit dem an Pergamentstreifen hängenden gut erhaltenen kleinen Adlersiegel2)
des Markgrafen. Abgedr. v. Wutke i. d. Zeitschr. d. V. f. Gesch. Schles. Bd. XXX, S. 329 f.,
woselbst über die Datierung zu vergleichen. Kurzes Regest in der Glatzer Vierteljahrsschrift
6840
Bd. VIII, S. 89, unter der nicht möglichen Datierung 1346 Juni 18.
Juni 2 (dom. prox. post diem Corp. Christi). Striegau (act. et dat. Strigon). Agnes3), Hzgin
v. Schles. u. Herrin v. Striegau, bek., daſ sie zu ihrem u. ihrer Vorfahren Seelenheil u. zur
Verminderung der Beschwerungen des von ihren Vorfahren gegründeten4) Striegauer Nonnen-
klosters (Benediktinerinnen) nach reifl. Beratung mit ihren Getreuen bestimmt hat, daß die Zahl
der Nonnen des gen. Klosters die Zahl 50 nicht überschreiten dürfe. Sie befiehlt daher dem
Propst, der Abtissin5) u. dem ganzen Konvent, für jetzt u. in Zukunft niemand über die Zahl
50 hinaus, außer bei augenscheinlichem Nutzen des Klosters, in diese aufzunehmen u. verspricht,
das Kloster die Ablehnung ihrer etwaigen Bitten um Aufnahme von Personen über diese Zahl
hinaus nicht entgelten zu lassen. Z.: Die Ritter Hartmann v. Ronow (Rohnau), Tammo v. Sidelicz
(Seidlitz), Kekelo, Wennicknicz u. Jungling, Gebr. gen. v. Cirna (Tschirn), ferner Peczco gen.
Eyke, Hofrichter zu Schweidnitz, u. Herr Ticzco, hzgl. Notar, Ausfert. dieses. — Bresl. Staatsarch.
Rep. 123 Benediktinerinnenkl. Striegau Nr. 28. Orig. Perg. m. d. an grünen Seidenfäden hängenden
kleinen runden Siegel der Hzgin, das in der Siegelfläche deren Portrait u. die halbe Figur zeigt 6).
Vom Kopfe wallt zu beiden Seiten das gelockte Haar; in der rechten Hand hält sie den Adler-
schild ihres Gatten, in der l. Hand den Schild der Herzöge von Österreich mit dem Querbalken
in der Mitte. Legende: „† S' AGNETIS DVCISSE DE STREGONIA.“ Agft bei Heyne,
Geschichte des Bistums Breslau I, 981 u. bei Filla, Chronik der Stadt Striegau (1889) S. 22,
auch bei Kühnel, Das Benediktinerinnenkloster zu Striegau, Bresl. Dissertation 1923. 6841
Juni 3 (fer. sec. infra oct. corp. Christi). Breslau (dat. Wrat.). Karl, Erstgeborener des
Königs (Joh.) v. Böhmen, u. Markgraf v. Mähren, bek., daß er dem Bresl. Bürger Konrad v.
Waczenrode und seinen Erben wegen dessen vielfachen getreuen Diensten das ganze ihm (Karl)
auf den Gütern von dessen Allod Krolicz (Krolkwitz) gen. i. Bresl. Distrikt zustehende landes-
herrliche Recht (omne dominium et ius nostrum) ohne jeden Vorbehalt für sich und seine Nach-
folger mit der Erlaubnis übertragen hat, das Allod auch nach deutschem Recht auszusetzen.
1) Die Auflösung dieses Datums ergibt als Ausstellungstag 1346 Juni 18, was unmöglich ist, da Markgraf
Karl zu dieser Zeit am Rhein weilte, um das Zustandekommen seiner Wahl zum deutschen Könige zu betreiben.
Dem Urkundenschreiber muß also das wahrscheinliche Versehen unterlaufen sein, daß er statt „secundo“ in der
Jahreszahl „sexto“ schrieb. Zu Anfang Juni 1342 aber urkundet Markgraf Karl auch sonst in Breslau. Vgl.
2) Uber die Legende vgl. unter 1342 Juli 1
dazu die Ausführungen von Wutke in Zeitschrift XXX, S. 330.
(Reg. 6877). 3) Tochter Leopolds v. Österreich, Gemahlin Bolkos II. v. Fürstenberg u. Schweidnitz; Grotefend.
Stammtafeln IV, 9. 4) Vgl. die Stiftungsurk. vom 29. Nov. 1307 (Reg. 2962) u. Filla, a. a. O. S. 17 ff. 5) Dem
6) Vgl. dazu die
Propst Thilo u. der Abtissin Katharina; s. weit. unt. d. Urk. v. 26. Juni 1342 (Reg. 6868).
Abbildung Nr. 9 bei E. Roehl, Die Tracht der schlesischen Fürstinnen des 13. u. 14. Jahrhunderts auf Grund
ihrer Siegel (Beilage zu demn Jahresbericht der Viktoriaschule in Breslau, Ostern 1895), S. 15.
itamoslaue Silosine NXX.
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